Allergien und die damit verbundenen Krankheitsbilder wie allergisches Asthma, allergischer Schnupfen oder Neurodermitis / Hauterkrankungen haben in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Allergisch zu reagieren bedeutet, auch im übertragenen Sinne: überempfindlich mit unangemessener starker Abwehr auf etwas zu reagieren. Im medizinischen Sinne allergisch reagiert der Körper, wenn er bestimmte Stoffe so abwehrt, dass die eigene Reaktion ihm mehr zu schaffen macht, als die auslösenden Stoffe. [Mehr] Neurodermitis wird auch atopisches Ekzem, endogenes Ekzem oder atopische Dermatitis genannt und ist eine nicht-ansteckende, chronische Hauterkrankung, die sich schubweise verschlechtern und wieder bessern kann. Ursprünglich glaubte man, dass die Ursache eine Entzündung der Nerven wäre, daher die Verschmelzung aus den Begriffen Neuron (Nerv) und Dermatitis (Hautentzündung). Diese Annahme hat sich jedoch nicht bestätigt, wenn auch Dinge, die "nerven" (Stress) die Erkrankung beeinflussen können. [Mehr] In den letzten 20 Jahren hat Asthma weltweit an Häufigkeit zugenommen und betrifft - je nach Region - bis zu 30% der Bevölkerung. Man geht von rund 100 Millionen Asthma-Patienten auf der Welt aus. Es handelt sich um eine chronische (das heißt lang andauernde) und anfallsartig auftretende, entzündliche Erkrankung der Atemwege, die mit einer erhöhten Empfindlichkeit der Bronchien gegenüber verschiedenen Reizen verbunden ist (so genannte bronchiale Hyperreagibilität). Typische asthmatische Beschwerden sind pfeifende Atmung, Husten, Engegefühl in der Brust, Kurzatmigkeit und Luftnot. Oft treten sie nachts und in den frühen Morgenstunden auf. [Mehr]
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